Unter einem lautstarken Heißgebläse wurde ein Brunnen installiert. Wasser wird aus einem Tank durch kupferne Elemente und ein Waschbecken, die in einen hölzernen Turm eingebettet sind, zurück in den Tank geleitet. Dabei wird ein kupfernes Becken, angetrieben durch ein Wasserrad, zum klingen gebracht. Das herabfließende Wasser wird an einigen Stellen verstärkt. Nach fünf Minuten Laufzeit stoppt der Brunnen und man vernimmt nur noch das Nachtropfen. Das Heißgebläse bringt in der wiederum fünfminütigen Pause drei Minuten lang Wasser zum kondensieren und verteilt damit Luftfeuchtigkeit im Raum.
17.03.2017
2025 e.V., Hamburg
Torben Laib (*1990) studierte Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule und der HBK Braunschweig. Er beschäftigt sich mit der Verknüpfung von Materiellem und Immateriellem, Beständigem und Ephemerem, Stillem und Lautem, Neuem und Ursprünglichem, Verborgenem und Offensichtlichem. Klang-, raum- und zeitbasierte Materialien und Medien spielen die größte Rolle. Oft reagiert er mit seinen Arbeiten auf Situationen, Geschichten und Orte.



