Lorenz Pasch – Ja, Nein, Vielleicht

Ein Zeitraum, der sich schier endlos streckt, ein Zustand der Schwebe zwischen noch-nicht und nicht-mehr. Eine angedrehte Münze hört nicht auf zu kreiseln. Die Zeit ist reif – doch ohne Entscheidung.

Mit der Arbeit „Ja, Nein, Vielleicht“ im Projektraum der Dosenfabrik, Hamburg entwickelt Lorenz Pasch eine surreale Geste, die in ihrer Bewegung vom Anfang auf ihr Ende hin plötzlich innehalten, so als wollten sie den kurzen Moment zwischen Werden und Vergehen hinauszögern. Pasch dehnt so den unmerklichen Augenblick zu einem sinnlichen Kontinuum des nicht endenden Übergangs.

22.09.-01.10.2023
Projektraum der Dosenfabrik, Hamburg

Lorenz Pasch (*1990) hat einen Master of Fine Arts der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (2023), sowie ein Diplom in Malerei / Freie Kunst der Kunsthochschule Berlin Weißensee (2020). Sein Studium wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert (2017-2023). Pasch erhielt das Recherchestipendium der Stadt Berlin (2021), den Mart-Stam Preis der Kunsthochschule Berlin Weißensee (2020), und den Sonotopia Award of Distinction (2019). Im selben Jahr wurde er von der Beethovenstiftung Bonn in Zusammenarbeit mit dem Gothe institut in Teheran eingeladen, an dem sechswöchigem internationalem Austauschprogramm „sonic explorers“ teilzunehmen.