In der Arbeit E-Spieluhren werden umkomponierte und motorbetrieben Spieluhren direkt an der Wand der Galerie befestigt. Der hier entstehende Körperschall (durch Beton, Rigips, Holz, etc.) ist ortsspezifisch. Von einer leisen, filigranen und floral anmutenden Wandarbeit ausgehend wird der Raum akustisch eingenommen.
Fotos: Maik Gräf



26.01.-04.02.2024
Frappant Galerie, Hamburg
Nach seinem Studium der Freien Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, studierte Heiko Wommelsdorf (*1982) von 2009 bis 2012 Klangskulptur und Klanginstallation bei Ulrich Eller an der HBK Braunschweig. Neben zahlreichen Stipendien unter anderem dem HAP Grieshaber-Stipendium, das BS Projects Stipendium und das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn, sowie vielen Ausstellungen im In- und Ausland hatte Wommelsdorf von 2014 bis 2015 einen Lehrauftrag im Bereich Klangkunst an der Muthesius Kunsthochschule, Kiel inne und von 2023 bis bekleidete er eine Gastprofessur im Bereich soundart an der HBKsaar in Saarbrücken.