Einem Metallophon ähnelnd werden in dieser Arbeit Tonblöcke präsentiert, die mit einem Holzschlägel gespielt werden können. Mit der Erwartung hier einen perfekt resonierenden Klang zu hören, werden wir entäuscht. Wir hören den Klang von gebranntem Ton.
Die Tonblöcke repräsentieren durch ihre Längen meine variierenden Arbeitszeiten im Alltag. Ihr Klang spiegelt den Rhythmus meines Lebens wider.
27.09.-11.10.2024
nachtspeicher23, Hamburg
Hyojung Yun (*1984) lebt und arbeitet in Kiel. Von 2016 bis 2024 hat sie Freie Kunst und Keramik an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel studiert. 2003 bis 2013 fand ihr Studium der Fine Art an der Sangmyung Universität, in Seoul/Südkorea statt. Einen großen Teil ihres Tages verbringt sie in der Keramikwerkstatt. Beim Arbeiten mit Ton entdeckt sie Klänge, die sie faszinieren. Die Töne und der Rhythmus ihrer Bewegungen beim Arbeiten harmonieren mit ihrem Herzschlag und spielen mit ihren Gedanken.



