VR5 ermöglicht den Live-Zugang zu einem unzensierten,
internationalen, virtuellen Raum, in dem sich Menschen begegnen und austauschen können. Die Zuhörenden werden mit dem unkontrollierbaren Rahmen dieses Raumes konfrontiert, können aber mithilfe des Mikrofons immer in Aktion treten, sprechen oder widersprechen (oder mitsingen).
Um eben diese computergestütze Kommunikation und ihre Implikationen in den Fokus zu rücken, findet der einzige Zugang zum Geschehen auf der klanglichen Ebene statt.
Fotos: Maik Gräf


26.01.-04.02.2024
Frappant Galerie, Hamburg
Johanna Spieker (*1997) ist eine in Berlin lebende Multimedia-Künstlerin mit einem Hintergrund in klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz. Sie studierte Freie Kunst an der HBK Braunschweig und schloss ihr Studium mit Diplom ab. 2020 war sie Mitgründerin des Kunstkollektivs Unit 404, das heute als GbR organisiert ist.
Ihre künstlerische Arbeit widmet sich allen Dingen, die digital sind (oder es noch werden wollen), und geht der Frage nach, wie digitale Räume die menschliche Wahrnehmung beeinflussen oder auch verzerren. Dabei setzt sie sich für Ambiguität und Empathie innerhalb virtueller Umgebungen ein.