Jedes Bild hat seinen eigenen Klang, der mit dem Material korrespondiert und so eine Verbindung zwischen der visuellen und auditiven Ebene herstellt. Der Titel dieser Zusammenarbeit von Kathrin Lambert und Marika Pyrszel wirkt selbsterklärend.


15.09.-01.10.2023
Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg
In ihrer künstlerischen Arbeit kombiniert Kathrin Lambert (*1987) verschiedenste Materialien und alltägliche Gegenstände miteinander und erschafft damit Klangobjekte und Instrumente, welche entweder autonom klingen oder in Performances zum Erzeugen atmosphärische Hörstücke genutzt werden. Insbesondere erforscht sie dabei das klangliche Potenzial von Haushaltsgegenständen aus Metall oder Glas. Diese werden als Instrumente eingesetzt oder umfunktioniert, in ungewöhnlicher Weise gespielt und aufgenommen. Durch Loops und Effekte formt Lambert aus diesen Klängen dichte, harmonische Klanglandschaften, die zum Verweilen einladen.
Ihre Arbeiten laden dazu ein, alltägliche Dinge neu zu hören – nicht nur als Objekte des Gebrauchs, sondern als resonierende Körper voller unentdeckter akustischer Möglichkeiten.
Marika Pyrszel (*1994) ist eine interdisziplinäre Dipl. Künstlerin mit dem Schwerpunkt auf audiovisuellen Installationen und Musikperformances. In ihrer künstlerischen Praxis sucht Sie nach Antagonismen und Dualismen in der Welt, um sie dann zu vereinen. Zwischen 2012 und 2014 war sie Teil der Theatergruppe „Teatr bez Vat“, bekannt für ihre Happenings, Performances und Spektakel in Poznan. 2014 absolvierte sie die Kunstschule „Liceum im. Piotra Potworowskiego“ als Plastikerin mit dem Schwerpunkt Grafik.
Im Jahr 2022 schloss Sie an der HBK Saar den Studiengang Freie Kunst im Bereich Malerei bei Prof. Gabriele Langendorf und Artistic Research in Soundart bei Prof. Andreas Oldörp ab. Im Jahr 2023 war sie Stipendiatin des Musikfonds e.V..