Marius Buck – Ohne Titel #1

Auf einem Sockel, eine kunstvoll geschmiedete, tropfenförmige Bronze-Schale.

Eine kleine Stahlkugel rollt unermüdlich in ihr und ändert dabei immer wieder Ihre Bahn, als wolle sie jede Rundung der Schale erkunden. Schon von Weitem ist der zarte, obertonreiche Klang, der durch die Kugel in Schwingung versetzten Schale hörbar. Ein Spiel aus Form, Bewegung und Klang.

15.09.-01.10.2023
Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg

Marius Buck (*1991) studierte zunächst Jazz-Schlagzeug an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken. Seine Arbeit als Instrumentenbauer und sein freier Umgang mit der Musik, führten ihn schließlich zur installativen Kunst. Es folgte ein Studium der Klangkunst in Saarbrücken und Bern, sowie eine Meisterstudierendenschaft bei Prof. Andreas Oldörp.
Seither sind neben mehreren Preisgekrönten Klanginstallationen und zahlreichen Kollaborationen im Bereich der avantgardistischen Musik und der neuen Theaters, insbesondere Ortsbezogene Szenische Musikstücke entstanden, die Bucks ganz eigene Handschrift tragen.