Diese Arbeit ruht auf drei filigranen Metallbeinen und erinnert zugleich an einen Kokon, einen Brustpanzer oder den Körper eines unbekannten Wesens. Durch ihre erhöhte Position wirkt die Skulptur, als könne sie sich jederzeit in Bewegung setzen. Motoren versetzen die gebogenen Metallplatten in Schwingung, sodass Vibrationen und Resonanzen unmittelbar aus dem Inneren des Objekts hervorzutreten scheinen. Die Arbeit bewegt sich zwischen Organismus und Maschine, Schutz und Verletzlichkeit und entwickelt den Eindruck eines eigenständigen, beinahe lebendigen Körpers, der mit seiner Umgebung in akustischen Dialog tritt.
16.05.-19.07.2026
KUNSTRAUM TOSTERGLOPE
im Autohaus Niehoff
Seit 2024 studiert Marvin Fassmann (*1999) Bildende Künste an der HfbK im Fachbereich Bildhauerei. Zuvor absolvierte er in der Schweiz eine Ausbildung als Bauzeichner und anschließend das Propädeutikum an der Schule für Gestaltung in Biel/Bienne.

