„coin-cidence“ ist eine kinetische Klangskulptur, die aus zwei motorisch rollenden Becken besteht und unkontrolliert ihren Weg sucht. Ständig nach links und rechts rollend, vorwärts und dann rückwärts. Die Becken rollen herum, stoßen gegen Wände, Ecken und aneinander. Dabei stoßen die Becken-Roboter auf die Begrenzungen und Besonderheiten des Innenraums. Eine spielerische Klangintervention lässt die Reszipenten verweilen, um ähnlich wie bei einem Roboterkampf auf den Ausgang der Konfrontation zu warten.

17.09.-01.10.2023
Strobreden – Haus für Klangkunst-Enthusiasten, Hamburg
Nika Schmitt (*1992) arbeitet seit 2017 als freiberufliche Künstlerin. Bereits während ihres Studiums an der Academy of Fine Arts and Design in Maastricht begann sie mit ortsspezifischen Projekten, zum Beispiel bei der Biennale of Contemporary Art in Senegal — dak’art 2016, trat als Vokalistin in der experimentellen Musikgruppe Otomax auf und gründete zusammen mit zwei Kollegen, Mike Moonen und Don Possen, die Modelinie Dominik. 2018 erhielt sie den ersten Preis des studentischen Wettbewerbs für installative Klangkunst bonn hoeren — sonotopia und stellte dort ihre Arbeit „locus motus“ vor. 2019 begann sie ihr Master Studium an der ArtScience Interfaculty an der Royal Academy in den Haag (NL). 2021 erhielt Nika Schmitt den ArtScience Master Prize und schloss ihr Studium mit der Arbeit „Loop“ ab. 2025 war sie Stadtklangkünstlerinnen in Bonn.


