Eine Maschine wickelt über den Ausstellungszeitraum langsam zwei 200 Meter lange Lautsprecherkabelstränge auf. Ein Kabelweg ist durch Umlenkrollen auf Zug gehalten, der andere baut Spannung auf und entlädt sie wieder. Am Ende der Stränge laufen die Kabel in einen Verstärker, der mit einem Mikrophon verbunden ist. An der gegenüberliegenden Aufwickelvorrichtung sind zwei Lautsprecher angebracht, die durch die Drehung der Maschine von Zeit zu Zeit auf das Mikrophon gerichtet sind und so temporäre, dem Raum eigene Rückkopplungen erzeugen.
17.03.2017
2025 e.V., Hamburg
Torben Laib (*1990) studierte Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule und der HBK Braunschweig. Er beschäftigt sich mit der Verknüpfung von Materiellem und Immateriellem, Beständigem und Ephemerem, Stillem und Lautem, Neuem und Ursprünglichem, Verborgenem und Offensichtlichem. Klang-, raum- und zeitbasierte Materialien und Medien spielen die größte Rolle. Oft reagiert er mit seinen Arbeiten auf Situationen, Geschichten und Orte.



