Sophia Bauer (*1987) arbeitet in ihren installativ multimedialen Werken vorrangig mit Klang, Video und Fotografie. Sie hat Afrikanische Sprachen, Literatur und Kunst an der Universität Bayreuth studiert und 2019 ihr Studium der Medialen Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln abgeschlossen.
„Ich verstehe Klang als Forschungsmaterial und -methode und entdecke darin konkrete Strategien, die Welt zu durchdenken. Meine praktische künstlerische Arbeit am Material und in Form ist für mich körperlich, subjektiv, gesellschaftlich, spekulativ, progressiv und auf eine ungreifbare Weise logisch. Ich sehe darin Potenzial, etablierte ideologische, politische und soziale Hierarchien und Machtstrukturen zu hinterfragen und Alternativen vorzuschlagen.“
www.sophiabauer.net
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Florian Bräunlich (*1989) ist (Klang-)Künstler und Performer. In seiner Arbeit stellt er Bezüge zwischen klanglichen Phänomenen, Räumen und Menschen her. Seine oft kollaborative Arbeitsweise entspringt dem Geist des DIY und erforscht neue Formen zwischen Klang und Bildhauerei. Neben seiner künstlerischen Praxis ist er kuratorisch tätig. Seit 2018 leitet er zusammen mit Nika Son und Felix Kubin das Festival Papiripar. Seit 2017 ist er für die Klang-, Kunst- und Performance-Reihe Kammer-Pop mitverantwortlich. Florian Bräunlich lebt und arbeitet in Hamburg.
Felix Ermacora (*1988) schloss sein Meisterschülerstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Carsten Nicolai / Alva Noto, 2022 ab. Ausstellungen und weitere Arbeiten sind auf seiner Website höhrbar und einsehbar.
www.felixermacora.de
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In ihrer künstlerischen Arbeit kombiniert Kathrin Lambert (*1987) verschiedenste Materialien und alltägliche Gegenstände miteinander und erschafft damit Klangobjekte und Instrumente, welche entweder autonom klingen oder in Performances zum Erzeugen atmosphärische Hörstücke genutzt werden. Insbesondere erforscht sie dabei das klangliche Potenzial von Haushaltsgegenständen aus Metall oder Glas. Diese werden als Instrumente eingesetzt oder umfunktioniert, in ungewöhnlicher Weise gespielt und aufgenommen. Durch Loops und Effekte formt Lambert aus diesen Klängen dichte, harmonische Klanglandschaften, die zum Verweilen einladen.
Ihre Arbeiten laden dazu ein, alltägliche Dinge neu zu hören – nicht nur als Objekte des Gebrauchs, sondern als resonierende Körper voller unentdeckter akustischer Möglichkeiten.
www.kathrinlambert.de
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Janis E. Müller (*1982) ist ein deutscher Künstler mit Sitz in Bremen. Er arbeitet vor allem im Bereich Klanginstallation, Performance und audiovisuelle Medien. Darüber hinaus ist er als Komponist elektronischer Musik für Theater- und Tanzproduktionen tätig sowie als Sounddesigner für Film und Projection Mapping, insbesondere für Urban Screen, und engagiert sich in soziokulturellen Projekten.
Seine künstlerische Ausbildung absolvierte er an der Hochschule für Künste Bremen im Studiengang Freie Kunst, unter anderem im Atelier für Zeitmedien bei Jean-François Guiton sowie zeitweise bei Jeanne Faust und Astrid Nippold, wo er 2011 sein Diplom erhielt und anschließend ein Meisterschülerstudium absolvierte. Zuvor studierte er von 2004 bis 2006 Freie Kunst an der FH Ottersberg bei Sabine Wewer.
Ann-Marie Najderek (*2000) studiert seit 2019 zeitbasierte Medien an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Carsten Nicolai. In Form von Sound und Video setzt sie sich mit Konzeption, Erfassung und Instandhaltung von Systemen auseinander. In Kollaboration und Solo erarbeitet sie meist mit Mikrofon- und Lautsprecherkombinationen gattungsübergreifende Performances und Improvisationen.
www.najderek.com
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Szerafina Schiesser (*1991), ist eine in Hamburg, Hildesheim und Berlin lebende Künstlerin. Sie gestaltet im Bereich des Sprechens, durch verschiedene mediale und bildhauerische Mittel einen Weg, um das allgemeinen Verständnis von Gefühlen zu erfassen.
Wärend ihres Studiums war sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und Preisträgerin des Hiscox Kunstpreises ehe sie 2020 den Bachelor of fine Arts an der HFBK Hamburg machte.
www.szerafinaschiesser.com
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Johanna Spieker (*1997) ist eine in Berlin lebende Multimedia-Künstlerin mit einem Hintergrund in klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz. Sie studierte Freie Kunst an der HBK Braunschweig und schloss ihr Studium mit Diplom ab. 2020 war sie Mitgründerin des Kunstkollektivs Unit 404, das heute als GbR organisiert ist.
Ihre künstlerische Arbeit widmet sich allen Dingen, die digital sind (oder es noch werden wollen), und geht der Frage nach, wie digitale Räume die menschliche Wahrnehmung beeinflussen oder auch verzerren. Dabei setzt sie sich für Ambiguität und Empathie innerhalb virtueller Umgebungen ein.
www.johanna-spieker.de
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Nach seinem Studium der Freien Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, studierte Heiko Wommelsdorf (*1982) von 2009 bis 2012 Klangskulptur und Klanginstallation bei Ulrich Eller an der HBK Braunschweig. Neben zahlreichen Stipendien unter anderem dem HAP Grieshaber-Stipendium, das BS Projects Stipendium und das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn, sowie vielen Ausstellungen im In- und Ausland hatte Wommelsdorf von 2014 bis 2015 einen Lehrauftrag im Bereich Klangkunst an der Muthesius Kunsthochschule, Kiel inne und von 2023 bis 2024 bekleidete er eine Gastprofessur im Bereich soundart an der HBKsaar in Saarbrücken.
www.heikowommelsdorf.de
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Hyojung Yun (*1984) lebt und arbeitet in Kiel. Von 2016 bis 2024 hat sie Freie Kunst und Keramik an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel studiert. 2003 bis 2013 fand ihr Studium der Fine Art an der Sangmyung Universität, in Seoul/Südkorea statt. Einen großen Teil ihres Tages verbringt sie in der Keramikwerkstatt. Beim Arbeiten mit Ton entdeckt sie Klänge, die sie faszinieren. Die Töne und der Rhythmus ihrer Bewegungen beim Arbeiten harmonieren mit ihrem Herzschlag und spielen mit ihren Gedanken.
www.hyojung-yun.com
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Janis Binder (*1997) studiert seit 2020 in der Freien Kunst bei Åsa Stjerna, Franziska Windisch und aktuell Jens Brand in der Klangkunstklasse an der HBK Braunschweig. Außerdem besucht er dort die kritische/künstlerische Kunstvermittlung bei Martin Krenn.
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Marius Buck (*1991) studierte zunächst Jazz-Schlagzeug an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken. Seine Arbeit als Instrumentenbauer und sein freier Umgang mit der Musik, führten ihn schließlich zur installativen Kunst. Es folgte ein Studium der Klangkunst in Saarbrücken und Bern, sowie eine Meisterstudierendenschaft bei Prof. Andreas Oldörp.
Seither sind neben mehreren Preisgekrönten Klanginstallationen und zahlreichen Kollaborationen im Bereich der avantgardistischen Musik und der neuen Theaters, insbesondere Ortsbezogene Szenische Musikstücke entstanden, die Bucks ganz eigene Handschrift tragen.
Seit 2024 studiert Marvin Fassmann (*1999) Bildende Künste an der HfbK im Fachbereich Bildhauerei. Zuvor absolvierte er in der Schweiz eine Ausbildung als Bauzeichner und anschließend das Propädeutikum an der Schule für Gestaltung in Biel/Bienne.
Hannes Fleckstein (*1985) studierte Kunst und Design und nahm an zahlreichen Ausstellungen teil, hevorzugeben sind »There is another me in the world«, Künstlerhaus Lauenburg (2022) und »Gottfried Brockmann Preis«, Stadtgalerie, Kiel (2019/20). Von 2018 bis 2023 arbeitete Fleckstein mit Mateusz Dworczyk zusammen, was zu verschiedenen Ausstellungsprojekten führte, darunter die Einzelausstellung des Duos »Witness to the (digital) world« im NAK Neuer Aachener Kunstverein (2021).
Witness to the (digital) world
Annemarie Jessen (*1998) studiert seit 2018 an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, seit 2019 in der Klasse für Bildhauerei bei Elisabeth Wagner und Philipp Modersohn. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Sprache und Schrift auseinander: dem Verhältnis von Form und Klang, von Wort und Ding.
Torben Laib (*1990) studierte Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule und der HBK Braunschweig. Er beschäftigt sich mit der Verknüpfung von Materiellem und Immateriellem, Beständigem und Ephemerem, Stillem und Lautem, Neuem und Ursprünglichem, Verborgenem und Offensichtlichem. Klang-, raum- und zeitbasierte Materialien und Medien spielen die größte Rolle. Oft reagiert er mit seinen Arbeiten auf Situationen, Geschichten und Orte.
Felix Mayer (*1990) ist Posaunist, Komponist und Klangkünstler. Ausgehend von Alltagsgegenständen, ambivalenten Materialien und räumlichen Situationen entwickelt er ortsspezifische, oft mehrkanalige Arbeiten zwischen Klanginstallation, Hörspiel, und Komposition, häufig in Zusammenarbeit mit Künstler:innen aus Literatur, Tanz und Performance. Nach einem Posaunenstudium an der HfMT Hamburg studiert er seit 2025 Freie Kunst an der HBK Braunschweig bei Jens Brand und Thomas Rentmeister.
www.felixmayer.net
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Hyunju Oh (*1988) studierte Malerei, Medienkunst und experimentelle Kunst in Daegu, Kiel, Linz und Mainz u.a. bei Prof. Peter Kiefer, Prof. Stefan Fricke und Prof. Anke Eckardt.
Ihre Arbeiten werden nicht nur durch die Installation von einfachen Klangobjekten ausgeführt, sondern auch durch die Verwendung von theatralischem Hörspiel und performativen Klängen. Durch das Zusammenspiel von Objekt mit allegorischer Bedeutung und zeitbasiertem Klang experimentiert sie mit der Transformation in Raum und Wahrnehmung.
www.ohyunju.com
www.instagram.com/oh.hyunju_studio
Lorenz Pasch (*1990) hat einen Master of Fine Arts der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (2023), sowie ein Diplom in Malerei / Freie Kunst der Kunsthochschule Berlin Weißensee (2020). Sein Studium wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert (2017-2023). Pasch erhielt das Recherchestipendium der Stadt Berlin (2021), den Mart-Stam Preis der Kunsthochschule Berlin Weißensee (2020), und den Sonotopia Award of Distinction (2019). Im selben Jahr wurde er von der Beethovenstiftung Bonn in Zusammenarbeit mit dem Gothe institut in Teheran eingeladen, an dem sechswöchigem internationalem Austauschprogramm „sonic explorers“ teilzunehmen.
www.lorenzpasch.net
www.instagram.com/lorenzpasch
Nika Schmitt (*1992) arbeitet seit 2017 als freiberufliche Künstlerin. Bereits während ihres Studiums an der Academy of Fine Arts and Design in Maastricht begann sie mit ortsspezifischen Projekten, zum Beispiel bei der Biennale of Contemporary Art in Senegal — dak’art 2016, trat als Vokalistin in der experimentellen Musikgruppe Otomax auf und gründete zusammen mit zwei Kollegen, Mike Moonen und Don Possen, die Modelinie Dominik. 2018 erhielt sie den ersten Preis des studentischen Wettbewerbs für installative Klangkunst bonn hoeren — sonotopia und stellte dort ihre Arbeit „locus motus“ vor. 2019 begann sie ihr Master Studium an der ArtScience Interfaculty an der Royal Academy in den Haag (NL). 2021 erhielt Nika Schmitt den ArtScience Master Prize und schloss ihr Studium mit der Arbeit „Loop“ ab. 2025 war sie Stadtklangkünstlerinnen in Bonn.
www.schmittnika.com
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Peter Strickmann (*1983) ist ein in Berlin lebender Klangkünstler und Performer, der ortsspezifische Installationen, szenische Konzerte und grafische Gedichte realisiert. Seine performativen Arbeiten mit selbstgebauten Instrumenten bewegen sich zwischen Miniatur-Objekttheater, musikalischer Improvisation und kollektiver Hörübung. Zudem pflegt er ein stetig wachsendes Schnarcharchiv, war Veranstalter diverser Konzertreihen und studierte bis 2013 Audiovisuelle Kunst bei Christina Kubisch sowie Public Art bei Georg Winter an der HBKsaar in Saarbrücken.
Darüber hinaus leitete er Workshops und Seminare an Schulen, Kitas, Kunsthochschulen und Festivals zu experimentellem Instrumentenbau, Hörverstehen und Soundwalking.
www.peterstrickmann.info
www.instagram.com/peter_strickmann
Mette Bjørndal (*1993) ist Bildhauerin und Installationskünstlerin. Sie hat einen Masterabschluss an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, wo sie bei Martin Boyce studierte. In ihrer Arbeit konzentriert sich Bjørndal vor allem auf Skulpturen und Installationen, die Elemente aus Musik und darstellender Kunst einbeziehen. Unabhängig davon, ob die Werke tatsächlich Klang erzeugen, lassen ihre visuellen Qualitäten eine Idee von Klang entstehen. Diese subtile Andeutung regt die Vorstellungskraft oder das „innere Ohr“ der Betrachtenden an und schafft persönliche Assoziationen zu Klang, selbst wenn dieser physisch nicht vorhanden ist. Auf diese Weise sprechen die Werke das Publikum sowohl visuell als auch sinnlich an und erzeugen auditive Erfahrungen durch visuelle Mittel. Bjørndal lebt in Hamburg und arbeitet derzeit sowohl in Hamburg als auch in Kopenhagen.
www.instagram.com/mettebjorndal
Seoyeon Choi (*1981) absolvierte ein Gesangsstudium in Südkorea und studierte anschließend Medienkunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel bei Arnold Dreyblatt. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit stehen vielschichtige räumliche Erzählformen, die sie durch ortsspezifische Installationen erforscht. Aktuell lebt und arbeitet sie in Südkorea.
Kyle Egret (*1992) studierte in Hamburg klassische Gitarre mit dem Abschluss Diplom, wonach er ebenso in Hamburg an der HFBK seinen Bachelor in Grafik/Typografie und Master in Malerei und Zeichnen absolvierte. Der Künstler, der vorwiegend in Schwarz-Weiß arbeitet, widmet sich der Darstellung von Improvisation und Struktur in der Musik. Seine künstlerische Ausdrucksform basiert auf einer tiefen Verbindung zur Musik und einem Ansatz, der sich in sämtlichen Aspekten seiner Kunst widerspiegelt.
www.kyleegret.de
www.instagram.com/kyle.egret
David Casper Konzelmann (*1992), ist ein in Saarbrücken lebender Künstler und studiert an der Hochschule der Bildenden Künste Saar seit 2022 Freie Kunst. Fotografisch untersucht er die abstrakten Qualitäten von Licht und Raum. In seinen Klangarbeiten erforscht er derzeit Objekte und installative Situationen mit elektrisch angeregten Saiten.
Maja Munksgaard Meedom (*1999) studiert im Fachbereich Bühnenbild bei Prof. Evia-Maria Bauer an der HFBK Hamburg. Zuvor war sie 2022 an der LungA School, Seyðisfjörður, Island und 2021 an der Kunsthøjskolen i Holbæk. Sie belegte Kurse in Raumgestaltung und Installation, Performance, Siebdruck, Kunstgeschichte und Klangkunst.
Jonas Meyburg (*1995) studierte von 2015-2022 Freie Kunst an der HBK Braunschweig, unter anderem bei Ulrich Eller, Åsa Stjerna und Franziska Windisch. Die Arbeiten des gebürtigen Duisburgers beschäftigen sich vornehmlich mit natürlichen Phänomenen und Gesetzmäßigkeiten und deren Einfluss auf die Entstehung und Beschaffenheit von Weltanschauungen. Dabei liegt sein Fokus auf der Interpretation besonders großer oder besonders kleiner physikalischer Kräfte, deren Wirken zwar evident ist, jedoch in der alltäglichen Wahrnehmung ausblendbar bleibt.
www.jonasmeyburg.de
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Marika Pyrszel (*1994) ist eine interdisziplinäre Dipl. Künstlerin mit dem Schwerpunkt auf audiovisuellen Installationen und Musikperformances. In ihrer künstlerischen Praxis sucht Sie nach Antagonismen und Dualismen in der Welt, um sie dann zu vereinen. Zwischen 2012 und 2014 war sie Teil der Theatergruppe „Teatr bez Vat“, bekannt für ihre Happenings, Performances und Spektakel in Poznan. 2014 absolvierte sie die Kunstschule „Liceum im. Piotra Potworowskiego“ als Plastikerin mit dem Schwerpunkt Grafik.
Im Jahr 2022 schloss Sie an der HBK Saar den Studiengang Freie Kunst im Bereich Malerei bei Prof. Gabriele Langendorf und Artistic Research in Soundart bei Prof. Andreas Oldörp ab. Im Jahr 2023 war sie Stipendiatin des Musikfonds e.V..
Emilie Schmidt (*1990) studierte zunächst Architektur an der TU Braunschweig, bevor sie sich von 2014 bis 2020 der Freien Kunst mit Schwerpunkt Klangkunst an der HBK Braunschweig widmete und ihr Diplom abschloss. Internationale Erfahrungen sammelte sie während eines Studienaufenthalts am ISDAT in Toulouse sowie eines längeren Aufenthalts in Kolumbien.
Seit 2021 lebt und arbeitet sie in Kiel, wo sie das „Labor für Klang und Raum“ betreibt. Parallel war sie von 2021 bis 2023 als kuratorische Assistenz beim Frequenz-Festival tätig, arbeitete 2023 als freie Mitarbeiterin für die Gallery Cubeplus. Aktuell arbeitet sie zusammen mit der Freien Tanzkompanie Kiel an interdiszipinären Formaten.
Jakob Spengemann (*1992) studierte Bildhauerei und Bühnenbild an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Mit seinen Arbeiten bewegt er sich an der Schnittstelle von Skulptur, Klang und Szenografie. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist die Vermittlung und Transformation von Inhalten innerhalb der uns vertrauten Wahrnehmungsmuster. In meist raumgreifenden Installationen erforscht er Klang auf seine skulpturalen und narrativen Eigenschaften und dessen Wirkung innerhalb unseres kulturell geprägten Rahmens.
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Louise Vind Nielsen (*1984) ist eine dänische Klang- und bildende Künstlerin. In einer vielfältigen künstlerischen Praxis untersucht sie komplexe Themen, oft mit einem humorvollen Ansatz. So erzählt sie u.a. in ihrer Performance “If only I could fuck myself” (2021) vom Potenzial der Selbstbefruchtung und produziert einen unendlichen Fluss von Milchblasen. In ihrem Filmprojekt „In meinem Kopf, da ist die Dunkelrot“ (2019) arbeitet sie mit Menschen, die imaginäre Stimmen hören. In „Ventilation“ (2020) sind Deckenventilatoren so installiert, dass die Metallflügel gegeneinander schlagen. Kunst wird zum Raum der Kollision zwischen freier Imagination und aktivem Eingreifen in unsere Welt.
Sie absolvierte an der DJK Jutland Academy of Fine Arts in Aarhus im Jahr 2013 und studierte von 2011 bis 2012 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Michaela Melián und Ligna.
www.louisevindnielsen.net
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